Ostfriesland-Handicap

Handicap und Querschnittlähmung in Ostfriesland an der Nordsee

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Medikamenten-Info

Mögliche Medikamente bei Querschnittlähmung

Regulton ( Ameziniummetilsulfat )

Präpareten - Name: Regulton
Wirkstoff - Name: Ameziniummetilsulfat
 
Anwendungsgebiete:
Essentielle und symptomatische Hypotonie, z.B. in der Rekonvaleszenz, bei Wetterumschwung, bei Behandlung mit Psychopharmaka. Orthostatische Dysregulation, Altershypotonie. Zur Behandlung der als Ausdruck der gestörten Kreislaufregulation bestehenden typischen subjektiven Symptome, wie Schwindelgefühl, rasche Ermüdbarkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Schwarzwerden vor den Augen, morgendliche Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.
 
 Dosierung:
 1. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
 Unter Berücksichtigung der individuellen Kreislaufsituation wir die Behandlung mit 1-3 mal 10 mg ( 1-3 mal 1 Tablette ) täglich begonnen. Die weitere Dosierung richtet sich nach dem Behandlungserfolg und sollte den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Die mittlere Tagesdosis beträgt 2mal 10 mg (2mal 1 Tablette) täglich. Die maximale Tagesdosis von 3mal 30mg ( 3mal 3 Tabletten ) täglich sollte nicht überschritten werden, da oberhalb dieser Dosis erfahrungsgemäß ein zusätzlicher therapeutischer Effekt kaum zu erwarten ist, jedoch das Risiko steigt, unerwünschte Begleiterscheinungen ( z.B. Herzklopfen ) zu induzieren.
 
2. Nierenfunktionsstörungen:
Da Ameziniummetilsulfat vorwiegend über die Niere und unverändert ausgeschieden wird, ist bei eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis bzw. das Dosierungsintervall der Ausscheidungsleistung der Niere anzupassen ( Kontrolle des Blutdrucks ). Die Tabletten sollten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.
 
Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Tierexperimentellen Studien und theoretischen Überlegungen zufolge kann die Wirkung von Ameziniummetilsulfat durch Monoaminooxydase-Hemmer oder Noradrenalin verstärkt bzw. durch trizyklische Antidepressiva oder Neuroleptika ( Phenothiazine ) abgeschwächt werden. Eine Verstärkung der Wirkung anderer Sympathikomimetika ist zu erwarten.
 
Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden bei:
Hypertonie, Phäochromozytom, Thyreotoxikose, Engwinkelglaukom, Vergrößerung der Prostata mit Restharnbildung, Herzinsuffizienz, schweren organischen Herz- und Gefäßveränderungen, z.B. Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit, frischer Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen ( bei Patienten mit Bradycardie liegen keine Erfahrungen vor ), Herz-Kreislauf-Schock, Kindern unter 12 Jahren aufgrund mangelnder Erfahrungen Überempfindlichkeit ( Allergie ) gegen Ameziniummetilsulfat oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz erforderlich.
 
Schwangerschaft und Stillzeit:
Ausreichende Erfahrungen mit Ameziniummetilsulfat während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen bisher nicht vor. daher sollte das Arzneimittel in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft nicht appliziert werden. Im weiteren Verlauf der Gravidität sind Nutzen und mögliches Risiko einer Behandlung mit Ameziniummetilsulfat kritisch gegeneinander abzuwägen. Tierexperimentelle Studien haben keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse ergeben. In der Stillzeit sind Nutzen und mögliches Risiko einer Behandlung mit Ameziniummetilsulfat kritisch gegeneinander abzuwägen.
 
Gelegentlich unerwünschte Wirkungen ( 1-10% ):
Es können Magen-Darm-Beschwerden ( wie z.B. Übelkeit, Brechreiz, Magendruckgefühl, Magenschmerzen, Obstipation. evtl. auch Diarrhoe ), Kopfdruck, Kopfschmerzen, Nervosität, innere Unruhe, Zittrigkeit, Schwindelgefühl, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, überschießender Blutdruckanstieg mit Tachycardie oder Bradycardie sowie Störungen der Blasenentleerung ( Harnverhaltung ) auftreten.
 
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
In Einzelfällen sind allergische oder allergieähnliche Hauterscheinungen nach der Einnahme von Ameziniummetilsulfat beobachtet worden.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Bei Patienten mit einer Einschränkung der Funktion des linken Ventrikels sind Tachycardie und Druckanstieg im kleinen Kreislauf beobachtet worden.
 
Präpareten - Name:
Wirkstoff - Name:
 Hersteller:
Regulton
Ameziniummetilsulfat
Viale Certosa 8/A
I-27100 Pavia
Tel.: 0039 0382 422008
Fax: 0039 0382 525845
Hersteller der Arzneiform:
Knollstrasse 50
67061 Ludwigshafen
Postfach 21 08 05
67008 Ludwigshafen
Tel.: +49-(0)621-589-0
Fax: +49-(0)621-589-2896
 
Quellen: Rote Liste, Beipackzettel, Internet, Fachliteratur
 
Hinweis !
Alle Angaben dienen nur der Information und sollen Sie in die Lage versetzen
Ihren behandelnden Arzt gezielter zu befragen und sich eingehend aufklären
zu lassen. Die  Informationen ersetzen in keinem Fall den ärztlichen Kontakt
und stellen keine Beratung dar !!
 
Sie haben persönliche Erfahrungen mit Regulton ?
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