Ostfriesland-Handicap

Handicap und Querschnittlähmung in Ostfriesland an der Nordsee

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Der intermittierende Katheterismus bei neurogener Blasenfunktionsstörung

Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Urologie

Übersicht  1  2  3  4

Zur Durchführung des aseptischen intermittierenden Katheterismus mobiler Patienten Gedacht sind diese Systeme für Patienten, die sich nicht überwiegend in ihrer häuslichen Umgebung aufhalten. Dies trifft sowohl für Berufstätige als auch für Patienten zu, die häufig unterwegs sind, z. B. Mütter, die auf Grund ihrer familiären Pflichten Mobilität benötigen, Schulkinder etc..
Derartige Systeme enthalten Kathetermaterialien der Gruppe 2. Sie sind so ausge-stattet, dass die notwendigen Gleitsubstanzen steril in dieses System integriert sind. Auch Auffangbeutel können in einzelnen Systemen erforderlich sein, um den Einsatz an Orten zu ermöglichen, an denen keine Ablaufmöglichkeit für den Urin vorhanden ist.
Dieses System ist zum Langzeitgebrauch bei überwiegend mobilen Patienten geeignet.
 
Die Produkte der Gruppe 3 können je nach individuellem Bedarf mit Produkten der Gruppe 2 kombiniert werden. Es kann z.B. ausreichen, am Morgen und am Abend unter häuslichen Bedingungen einen Katheter der Gruppe 2 zu verwenden und während des Tages bei Aufenthalt außerhalb des häuslichen Bereiches Produkte aus der Gruppe 3 einzusetzen.
Zur Durchführung des aseptischen intermittierenden Katheterismus mobiler Patienten Gedacht sind diese Systeme für Patienten, die sich nicht überwiegend in ihrer häuslichen Umgebung aufhalten. Dies trifft sowohl für Berufstätige als auch für Patienten zu, die häufig unterwegs sind, z. B. Mütter, die auf Grund ihrer familiären Pflichten Mobilität benötigen, Schulkinder etc..
Derartige Systeme enthalten Kathetermaterialien der Gruppe 2. Sie sind so ausge-stattet, dass die notwendigen Gleitsubstanzen steril in dieses System integriert sind. Auch Auffangbeutel können in einzelnen Systemen erforderlich sein, um den Einsatz an Orten zu ermöglichen, an denen keine Ablaufmöglichkeit für den Urin vorhanden ist.
Dieses System ist zum Langzeitgebrauch bei überwiegend mobilen Patienten geeignet.
 
4. Durchführung
4.1 Voraussetzungen
 
Die Durchführung des intermittierenden Selbstkatheterismus setzt eine ausreichende Compliance der Patienten voraus und die geistigen und manuellen Fähigkeiten, den Vorgang zu erfassen und zu erlernen.
 
4.2 Erlernen der Technik
 Die Anleitung erfolgt unter fachgerechter Aufsicht. Ein kurzer stationärer Aufenthalt (falls notwendig) an entsprechenden Zentren hat sich für das Erlernen der adäquaten Technik bewährt. Bei doppelt verpackten Kathetern ist der Gebrauch von Handschuhen nicht erforderlich. Eine Schleimhautdesinfektionslösung zum Benetzen, Besprühen oder Betupfen des Harnröhrenausganges ist zu empfehlen. Geeignet sind alle zur Schleimhautdesinfektion zugelassenen Substanzen. 
 
Weitere Themen zum Katheterismus bei Ostfriesland-Handicap :
Argumentationshilfen zur Kostenübernahme des intermittierenden Katheterismus
Neurogene Blasenfunktionsstörungen aus urologischer Sicht
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