Ostfriesland-Handicap

Handicap und Querschnittlähmung in Ostfriesland an der Nordsee

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Auszüge aus einer ärztlichen Stellungnahme zum Nutzen von Rollstuhl - Bikes der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil, Universitätsklinik Bochum:

Übersicht

Der Antrieb von Rollstühlen mit den üblichen Greifreifen ist zwar seit Jahren üblich, hat sich dem Grunde nach auch bewährt, führt jedoch bei Benutzung über längere Wegstrecken zu erheblichem Kraftverfall und letztlich unphysiologischen Bewegungen mit daraus möglichen Überlastungsschäden der Schultergelenke, über die viele Rollstuhlfahrer klagen. Der Antrieb über Handkurbeln ist erheblich weniger schulterbelastend, da die Schulterbewegung nicht über eine Abduktion in den Schultergelenken erfolgen muss.
Bei Benutzung eines Rollstuhl - Bikes ist die Sitzhaltung wesentlich aufrechter, da der Antrieb näher zum Brustkorb liegt und sowohl die hintere stabilisierende Rückenmuskulatur, insbesondere der Latissimus dorsi, jedoch auch Teile der Brustmuskulatur besser aktiviert werden. Entlastungen treten sowohl für die Wirbelsäule ein als auch für die Gesäßregion und dem Schultergürtel. Durch die aktivierte Bewegung ist eine Funktionsverbesserung für Atmung und Kreislauf zu erwarten. Vermehrte Bewegung hat auch günstige Einflüsse auf die Darmtätigkeit mit Anregung der Peristaltik, was auch günstige Auswirkungen auf die Darmentleerung hat und dazu beitragen kann, dass die Benutzung von Abführmitteln reduziert wird.
Neben den positiven medizinischen Aspekten führt die Benutzung eines Handbike auch zu einer verbesserten sozialen Integration, da Gruppen von Radfahrern und Benutzern von Handbike gemeinsame Ausflüge durchführen können. Auch können Handbiker mit Nichtbehinderten trainieren. Starke Handbiker etwa mit Radfahrern und Skatern oder nicht ganz so starke Handbiker mit Läufern. Und ähnlich wie beim Radfahren können Behinderte fast jeden Alters handbiken. Da das Handbike im Gegensatz zu stationären Übungsgeräten besser angenommen und ausgenutzt wird, führt das Handbike auch zu vermehrter körperlicher Betätigung, die sonst nicht erreicht werden könnte.

Quelle: http://www.handbike-drs.de/

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Schlagzeilen

Ein Rutschbrett ermöglicht einen vergleichsweise einfachen Transfer, ob vom Bett in den Rollstuhl, oder vom Rollstuhl auf den Beifahrersitz, mit Rutschbretter unterschiedlicher Länge ist einiges möglich. Paraplegiker sind häufig in der Lage den Transfer mit dem Rutschbrett eigenständig durchzuführen.